Psychoanalyse am Werk

Veranstaltungsdetail

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Das Sexuelle in der psychoanalytischen Theorie

Mit der Lektüre von Freuds „Studien über Hysterie“ (1895) und „Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie“ (1905), haben wir uns das Fundament der psychoanalytischen Theorie der Sexualität erarbeitet. Wir machen nun einen großen Schritt nach vorn ins Jahr 2005. 100 Jahre nach dem Erscheinen der „Drei Abhandlungen...“ erschien das Buch „Freud und das Sexuelle“ von Ilka Quindeau und Volkmar Sigusch (Hg.) mit dem Untertitel „Neue psychoanalytische und sexualwissenschaftliche Perspektiven“. Es wurden verschiedene Autoren eingeladen zu folgenden Themen: weibliche und männliche Sexualität, infantile Sexualität, Perversion aus heutiger Sicht Stellung zu nehmen. Mit der gemeinsamen Lektüre dieses Buches gehen wir der Frage nach: Was hat sich seit dem Erscheinen der „Drei Abhandlungen...“ in der psychoanalytischen Theorie der Sexualität verändert, was ist über all die Jahre gleich geblieben. Das Buch endet mit dem Beitrag von Ilka Quindeau: „Braucht die Psychoanalyse eine Triebtheorie?“ Durch alle die Themen hindurch werden wir uns diese Frage immer wieder neu stellen. Um die Nähe zu Freud nicht zu verlieren, lesen wir parallel dazu Freuds „Analyse der Phobie eines fünfjährigen Knaben“, besser bekannt als „der kleine Hans“.

 

Leitung: lic. phil. Arthur Wernly, (a.we(at)bluewin.ch)

Ort: Praxis Marzilistrasse 23, 3005 Bern

Zeit: Donnerstag 19 30 – 21 00 Uhr, 3-wöchentlich, Beginn am 15.1.2015

Neue Teilnehmer können nach Rücksprache mit dem Leiter aufgenommen werden

 

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